Jugendfeuerwehr erlebt Alltag der Berufsfeuerwehr
24h-Übung der Jugendfeuerwehr
Am Freitag, den 5. September 2025 startete um 17 Uhr der 24h-Dienst der Jugendfeuerwehr. In den nächsten 24 Stunden erwartete die Kameraden der Jugendfeuerwehr ein umfangreiches Programm. Ziel der jährlichen Übung war es, den Alltag der Berufsfeuerwehr nachzustellen.
Nach der Dienstübernahme wurden Fahrzeuge und Gerätschaften geprüft und die Unterkunft für die Nacht vorbereitet. Während der Abendstunden kam es dann immer wieder zu simulierten Übungseinsätzen. Die Alarmierung erfolgte über die dafür auf die Handys aufgespielte Alarmierungs-App, um möglich realistisch zu den Einsätzen zu alarmieren.
In einem Einsatz mussten die Kameraden auf einem Feld in Brand geratene Strohballen löschen. Nach dem Abendessen lautete eine Alarmierung: Vermisste Person an einer U-Bahn Haltestelle, die mittels Wärmbildkamera gesucht und im Unterholz aufgefunden werden konnte.
Nach der Nachtruhe in der Unterkunft wurden die Kameraden früh morgens zu einer Ölspur gerufen, die ein Passant gemeldet hatte.
Nach dem Frühstück kam die Drehleiter von der Löscheinheit Duisdorf auf den Kettlerplatz. Hier konnten die Kameraden viel Wissen über die Drehleiter und deren Einsatzzweck erfahren. Natürlich durfte eine Fahrt im Leiterkorb nicht fehlen.
Im Anschluss wurde die Löschgruppe zu einem Einsatz nach Meßdorf gerufen. Hier befand sich eine verletzte Person auf einem Garagendach, die über eine Leiter gerettet werden musste.
Für eine Stärkung ging es zum Mittagessen gemeinschaftlich mit den Ausbildern zum Tag der offenen Tür zur befreundeten Löscheinheit nach Endenich. Dort konnten zusätzlich ausgestellte Fahrzeuge erkundet werden.
Am Nachmittag stand dann eine Stunde Dienstsport auf dem Programm. Bei sommerlichen Temperaturen wurden zahlreiche Lauf- und Dehnübungen auf dem Schulhof der Kettlerschule absolviert.
Die nächste Alarmierung schickte die Kameraden nach Lessenich. Dort wurde eine Einsatzübung simuliert, in der ein großer Keller eines Wohngebäudes voll Wasser stand. Hier kam dann eine Elektrotauchpumpe zum Einsatz um die "Wasser-Bütten" leer zu pumpen. Auch hier arbeitete die Gruppe sehr gut zusammen. Auf dem Rückweg zum Feuerwehr-Gerätehaus gab es dann die letzte Einsatzmeldung: BMA, Siemensstraße 244.
Zur Erkundung ging ein Trupp unter PA (leere Übungsflaschen) in das leicht verrauchte Gebäude vor. Es wurde ein Kleinlöschgerät mitgenommen und mittels Laufkarten der Ort des Melders und der Ursache erkundet. Vor dem Gebäude wurde ein C-Mehrzweckstrahlrohr in Bereitstellung gebracht.
Zum Ende des Tages wurden alle gebrauchten Materialien auf der Feuerwache 1 getauscht, die Fahrzeuge gesäubert und getankt. Das überlassene Kat-Schutz Löschgruppenfahrzeug wurde zur Löscheinheit Buschdorf zurückgebracht. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung!
Der Ausklang des Tages erfolgte dann bei einem netten Abend mit Grillen und Kaltgetränken. Hierzu wurden auch die Eltern der Jugendfeuerwehr-Kameraden eingeladen. Sie lauschten gespannt den Erzählungen ihrer Kinder, die erschöpft aber begeistert von dem ereignisreichen Tag berichteten.
Geschrieben von BOI Michael Dernen


























